Der Meister zu stark für die Sabres – Niederlage zum Saisonabschluss

 
06.08.2018
 

Zwar haben die Ulmer Sabres am kommenden Wochenende kein Spiel vor der Brust, dennoch gibt es Neuigkeiten. So stehen die ersten Neuzugänge für das nächste Jahr fest und die Trainerfrage wurde auch geklärt. Aber der Reihe nach!

Nach neun Jahren an der Seitenlinie der Ulmer Sabres, legt Manfred Wolf auf eigenen Wunsch hin, sein Amt nieder.

 

Bereits im Sommer 2016 wollte man mit Manfred Mickschy einen neuen Mann an der Seite präsentieren. Nach nur kurzer Zeit verließ dieser den Club aus persönlichen Gründen und Manfred Wolf hing noch ein Jahr dran. Zukünftig wird der bisherige Trainer der 2. Mannschaft und Spieler im Bundesligateam, Thorsten Schmid, auch die sportlichen Fäden in Ulms Topteam in den Händen halten. Damit gibt es zum ersten Mal in der Geschichte des Ulmer Rollstuhlbasketballs, einen Trainer für beide Mannschaften geben. Man verspricht sich davon, dass es den Nachwuchsspielern noch leichter gemacht wird, den Sprung in die Bundesliga zu schaffen.

 

Genau 3 dieser Talente schließen sich den Sabres in der kommenden Saison an. Mit Svenja Ernie (Buxheim), Erick Senkel (Tübingen) und Fabian Berger (Donauwörth) verstärken sich die Ulmer besonders in der Tiefe.

 

Für ihre 13 Jahre ist Svenja Ernie schon recht weit in ihrer sportlichen Entwicklung.  Bisher nur im Schwimmen erfolgreich, möchte sie jetzt auch auf dem Parket mit Ball und Korb ähnliche Erfolge feiern. Sie ist schnell, ehrgeizig und schon mit einem guten Auge für das Geschehen auf dem Feld ausgestattet.

 

Erick Senkel ist mit 16 Jahren nicht viel älter. Der U19- Nationalspieler ist mit einer Minimalbehinderung ausgestattet und spielt dank Jungendbonus noch mit 3,5 Punkten. Erick Senkel ist ein Arbeitstier auf und abseits des Feldes. Seine Schnelligkeit und seine gute Defensearbeit zeichnen sein Spiel aus.

 

Fabian Berger konnte bereits in dieser Saison Bundesligaluft schnuppern. Spielte er dieses Runde noch mit einer Lizenz in seiner Heimat Donauwörth, wechselt der großgewachsene Center komplett in die Münsterstadt.

 

Alle drei Spieler werden in den kommenden Jahren wichtige Stützen des Ulmer Rollstuhlbasketballs sein! Die Sabres, die Fans, die Stadt und alle Beteiligten heißen die Neuen herzlich willkommen! Außerdem bedanken sich die Ulmer Sabres bei Manfred Wolf für seine herausragende Arbeit in den letzten Jahren. Schließlich führte er die Ulmer aus der Landesliga in die 2. Bundesliga Süd und konnte die dort etablieren. Daher freut es uns besonders, dass Manfred Wolf dennoch weiterhin in anderer Rolle dem Verein zur Verfügung steht. Vielen Dank Manne!

Ohne Spielertrainer Manfred Wolf absolvierten die Ulmer Rollstuhlbasketballer ihr letztes Spiel in der Saison 2016/2017. In einem Nachholspiel ging es, gegen den schon vor dem Spiel feststehenden Meister der 2. Bundesliga, Mainhatten Skywheelers. Die Mannschaft war auch an diesem Spieltag nicht zu schlagen. Mit 48:85 verloren die Sabres und beenden die Runde auf dem 6. Platz!

 

Das Spiel begann für beide Mannschaften vor allem in der Offensive nicht gut! Nach fünf gespielten Minuten, stand es gerade einmal 4:2 für den Gastgeber. Erst gegen Ende des ersten Viertels vielen dann Körbe. Die Frankfurter konnten ihren Punktestand bis zur ersten Pause auf 18 hochschrauben. Die Sabres hatten zum gleichen Zeitpunkt 8 Zähler auf der Habenseite.

 

Vor und nach dem Seitenwechsel versuchten die Sabres dem Tabellenführer alles entgegenzuwerfen. Leider konnte man die Zwillinge Sven und Tim Dietrich nicht stoppen und ließ einige einfache Korbleger zu. Selber konnte man im Angriff immer wieder gut Würfe kreieren, aber die sich auftuenden Chancen nicht nutzen. Mit 21:40 ging es in die Halbzeit!

 

In der zweiten Spielhälfte dasselbe Bild. Frankfurt konnte ihre Vorteile am Brett gut ausspielen und die Ulmer ließen viele Chancen unbenutzt. Irgendwann wurde das Spiel der Sabres zu statisch. Nach einer Auszeit änderte sich das wieder und man war in der Lage, vor allem in den letzten Minuten der Partie, selbst zu punkten.

 

Die deutliche Niederlage ist auch gegen Ende der Saison kein Beinbruch. War es doch ein Spiel um die so bekannte goldene Ananas. Die Ulmer stehen jetzt nach Saisonschluss auf Platz 6. Hinter der gesamten 2. Bundesliga und deren Mannschaften, gibt es jedoch viele Fragezeichen. Nimmt Frankfurt sein Aufstiegsrecht wahr, welche Teams kommen aus der Regionalliga in die zweithöchste Spielklasse, und und und… Es bleibt also auch über den Sommer hinweg spannend.

 

Die Ulmer Sabres bedanken sich bei ihren Fans, bei allen Helfern und bei allen Sponsoren für Ihr Vertrauen. Alle Verantwortlichen werden bis zum Beginn der nächsten Runde daran arbeiten, nächste Saison Rollstuhlbasketball auf hohem Niveau anbieten zu können! Wir halten euch hier auf dem laufenden!

 

Für die Ulmer Sabres spielten: #4 Andre Penner (2 Punkte), #6 Dominik Bloching (15), #8 Thorsten Schmid (10), #9 Fabian Berger (2), #21 Patrick Dorner (11/1 Dreier), #23 Sascha Lima, #77 Birgit Meitner (2), #99 Urs Rechtsteiner (6)

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