Sabres verlieren in Wetzlar an einem gebrauchten Tag

 
09.09.2018
 

Keinen guten Tag erwischten die Ulmer Rollstuhlbasketballer am ersten Spieltag des neuen Jahres. Nach der Absage vom Leistungsträger Dominik Bloching, welcher Beruflich auf der anderen Seite der Welt ackerte, musste schon vor der Abfahrt improvisiert werden. Auf Grund unglücklicher Umstände stand den Sabres kein Transporter für die gut vierstündige Auswärtsfahrt zur Verfügung, weshalb man in den Privat-PKWs nach Wetzlar fahren musste. Als dann nach dem Spiel noch ein Ulmer Fahrzeug defekt war und eine Rückfahrt in die Münsterstadt mit diesem PKW nicht mehr möglich lieh uns der RSV Lahn-Dill ihren Transporter! Schon jetzt ein herzliches Dankeschön dafür!

 

Dass das Spiel mit 44:62 verloren ging, machte diesen Tag endgültig zu einem Gebrauchten. Die Ulmer Sabres starteten gut in das Spiel, konnten in Führung gehen und den Gameplan zumindest offensiv gut umsetzten. Ganz anders in der Verteidigung. Hier gelang es nicht den hessischen Topscorer Tim Dietrich zu stoppen, der alleine in den ersten 10 Minuten des Spiels für 12 Punkte verantwortlich war.

 

Bis zu Halbzeit war es ein Spiel auf Augenhöhe, in der die Führung immer wieder mal wechselte. Kurz vor dem Seitenwechsel setzten sich die Gastgeber ein wenig ab. Dennoch blieben die Ulmer in Schlagdistanz!

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte bekamen die Sabres überhaupt keinen Zugriff mehr auf die Spieler der Lahn-Dill Skywheelers und verloren recht schnell den Anschluss.

 

„In dieser Phase waren wir nie Präsent in der Verteidigung. Wir haben die Blöcke nicht verhindert, haben nicht ausgeboxt und waren beim Stören der Würfe immer zu spät dran. Damit können wir nicht zufrieden sein“, so die Analyse des Ulmer Trainers!

 

In den letzten 10 Minuten konnten die Ulmer zwar noch ein paar Punkte gut machen, jedoch reichte das nicht mehr um das Spiel zu drehen. Am Ende stand es 44:62 aus Sicht der Sabres!

 

Großer Sport wurde dann nach dem Spiel geboten. Nicht nur das Bundesligaspiel zwischen dem RSV Lahn-Dill und den Baskets aus Rahden, sondern die Geste des RSV Lahn-Dill in Person von Manager Andreas Joneck. Nach dem ein gelber Engel den Schaden am Ulmer Fahrzeug diagnostiziert hat und eine Heimfahrt ausschloss, übergab uns Andreas Joneck den Schlüssel für den Transporter des RSV Lahn-Dill. Mit diesem konnten Spieler und Material wieder sicher nach Ulm zurückfahren. Die Ulmer Sabres bedanken sich vielmals beim RSV Lahn-Dill für diese gewiss nicht selbstverständliche Geste! Vielen Dank aus Ulm!

 

„Wir bedanken uns bei Andreas Joneck und dem RSV Lahn-Dill für deren Hilfe! Das Rollstuhlbasketball etwas Besonderes ist, sieht man nicht nur auf dem Feld, sondern noch häufiger abseits davon. Diese Geschichte hier ist wohl das beste Beispiel dafür!“, so Thorsten Schmid!

 

Weiter geht es für die Sabres am 27. Januar mit einem Heimspiel gegen das Top-Team aus St. Vith! Hochball wird um 17.00 Uhr sein.

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