Sabres verlieren in Tirol

 
27.03.2019
 

Die Ulmer Rollstuhlbasketballer kassieren eine 65:69 Niederlage bei Aufsteiger Tirol und verpassen dadurch das Saisonziel. Nach schlechtem Start kämpften sich die Münsterstädter ins Spiel zurück, konnten die Partie aber nicht mehr drehen. Nun geht es am letzten Spieltag noch darum im Derby gegen Tübingen einen erfolgreichen Saisonabschluss zu feiern.

 

Der Verlauf des Spieles ist schnell erzählt! Mit 11:24 verlieren die Sabres das 1. Viertel und laufen im gesamten Spiel diesem Rückstand hinterher. Bis zur Halbzeit konnten die Rollstuhlbasketballer der TSG Söflingen den Abstand auf 8 Punkte verkürzen.

Auch im zweiten Spielabschnitt gelang es zwar nicht den Rückstand komplett wett zu machen, doch die Leistung und die Energie war deutlich besser wie in den Anfangsminuten. Vor allem die Spieler, welche von der Bank kamen, allen voran Sascha Lima, machten einen super Job auf dem Feld!

Großen Anteil daran, dass das Spiel in Halbzeit zwei wieder eng wurde, hatte der Ulmer Scharfschütze Patrick Dorner, der mit 4 Dreiern im gesamten Spiel, einige Punkte beisteuerte. Kurz vor Schluss musste der Ulmer Trainer Thorsten Schmid die Halle verlassen. Er kassierte sein zweites technisches Foul. Davon wenig geschockt, gelang den Ulmern nochmals ein 8:2 Lauf. Jedoch reichte es nicht um den Sieg herbei zu führen.

Der enttäuschte Trainer Thorsten Schmid nach dem Spiel: „Erstmal meine Glückwünsche nach Tirol. Sie haben verdient gewonnen und eine fabelhafte Runde gespielt. Wir müssen uns hinterfragen wie es immer wieder dazu kommt, dass wir solche Schwächephasen im Spiel haben!“

 

Am kommenden Samstag geht es in heimischer Halle gegen Tübingen. Dort möchten die Sabres die Saison mit einem Sieg beenden und das Derby für sich entscheiden! Dafür ist es aber notwendig, dass die Ulmer über 40 Minuten konstant spielen!

 

Zu seiner Disqualifikation äußert sich der Ulmer Trainer wie folgt: „Ich entschuldige mich bei meiner Mannschaft, der ich damit sicher nicht geholfen habe! Dennoch muss ich mich schon fragen, wie in so einem Spiel, wir insgesamt nur 7 Freiwürfe bekommen, während der Gegner 23 Mal an der Linie stand. Ob wir nie gefoult wurden oder nicht theatralisch genug sind. Das ist die Frage! Als uns dann noch bei einem Einwurf des Gegners wichtige Sekunden geklaut wurden, habe ich die Fassung verloren! Hiermit entschuldige ich mich auch bei den Schiedsrichtern und bei den Gastgebern aus Tirol für mein Verhalten!“

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